Dienstag, 8. März 2016

Nachthemden und Bildbearbeitungsexperimente

Monday basic Ottobre 05/2013
 Die Lichtverhältnisse in unserem Haus sind schwierig - spät am Tag geht nur noch das Zimmer der jüngeren Tochter (zweiter Stock - Südseite), aber auch das ist nicht optimal. Probiert hab ich es trotzdem und anschließend noch ein wenig mit dem Bildbearbeitungsprogramm gespielt. Die Schneiderpuppe stand bei beiden Bildern am gleichen Platz.
Im Moment nähe ich sehr wenig, da ich immer noch mit meiner Auf- und Ausräumaktion beschäftigt bin und jetzt in der Übergangszeit  auch nicht richtig weiß, ob es sich noch lohnt, Wintersachen zu nähen. Um mir Gedanken über die Frühlingsgarderobe zu machen, fehlt mir gerade die Ruhe (außerdem ist es bei uns noch recht kalt).
Trotzdem: zwei Nachthemden aus Resten bzw. aus Stoffen, die ich so nicht tragen würde, sind fertig geworden. Die Schnitte sind aus der Ottobre 05/2013 (Autumn Mood und Monday Basic) und sitzen sehr gut. Als Nachthemden oder für  Shirts finde ich sie toll, aber für normale Jerseykleider wären sie mir etwas zu locker geschnitten. Wahrscheinlich sehen lockere Kleider doch aus Webstoff besser aus.
Am besten gefällt mir das Punkte-Nachthemd, das würde sogar als Kleid durchgehen, aber die  Farben stehen mir nicht optimal. Die Ärmel sind aus Resten von diesem Kleid und diesem Shirt. Man sieht, bei mir werden die Reste verwertet wie bei den Quilterinnen im 19. Jahrhundert.
Den  Halsausschnitt habe ich mit einer dehnbaren Baumwollspitze versäubert.

Autumn mood Ottobre 05/2013
 Das zweite ist aus einer Art Sweatshirtstoff genäht, ursprünglich dunkelrot (da wollte ihn niemand), dann lila gefärbt (jetzt wollte ihn gar niemand mehr). Der eine Ärmel ist aus einem blau (!) gefärbten, ursprünglich hellbraunem Viskosejersey mit roten und gelben Blumen, den ich schon öfter verwendet habe (z.B. hier), der andere aus einem ganz normalen, nicht gefärbten Baumwolljersey. Leider sieht man auf dem Foto nicht ganz, wie gut die Farben zusammenpassen.
Oben musste ich stückeln, deshalb noch eine breite Covernaht, wie ich sie  auch für die Säume verwendet habe. Der Halsausschnitt ist mit Falzgummi eingefasst.



Heute gibt es eine Menge Linkparties:
Creadienstag
DienstagsDinge
Handmade on Tuesday 

Kommentare:

  1. Hallo Susanne,
    ich musste dreimal hin- und herklicken um zu kapieren, welche Reste du wo hin verarbeitet hast. Super! Würde ich deinem Beispiel folgen könnte ich die nächsten 2 Jahre nähen ohne irgendwelche Stoffe dazuzukaufen, weil ich einen beachtlichen Fundus an Resten im Keller gelagert habe. Und dann hab ich auch noch zwei große Säcke mit Selbstgenähtem dass mir nicht mehr passt (zu eng geworden) u. dass aufgeschnitten werden könnte. Irgendwann mach ich das WIRKLICH!
    Dein Raglan Nachthemd mit Stripes and Dots ist hübsch u. das andere auch. :-)

    Liebe Grüße
    Immi

    AntwortenLöschen
  2. Tolle Resteverwertung mal wieder; ganz nach meinem Geschmack. Das erste gefällt mir besonders gut, und etwas kürzer ginge es doch direkt als Haus und Lümmelkleid durch. Es braucht gewiss nicht unt einer Bettdecke versteckt zu werden.

    AntwortenLöschen
  3. Klasse Idee, aus den Resten Nachthemden zu nähen. Und Stoffe zu färben! (Muss ich mir merken).
    Die Ergebnisse gefallen mir sehr gut , das erste mit den Punkten ist mein Favorit.
    LG, Astrid

    AntwortenLöschen
  4. einfach wunderbar und sicher saubequem !!!
    ich habe kaum noch probleme mit lichtverhältnissen und fotografiere stets ohne blitz. bei youtube gibt es tolle videos zur passenden kamera ;-)
    lg anja

    AntwortenLöschen

Ich freue mich total über Kommentare und bedanke mich bei allen, die sich die Zeit nehmen, einen Kommentar abzugeben.